


Mein Weg als Frau
Vorwort:
Jede Frau erlebt ihr Frausein ganz individuell.
Wie wir uns als Frauen fühlen; hat viel mit dem Elternhaus und der Erziehung zu tun, wie natürlich der Beziehung zur eigenen Mutter, wie der Gesellschaft, in welcher wir gross geworden sind und unseren Partnerschaftsbeziehungen.
Da ich in unserer Gesellschaft fast keine nährenden weiblichen Vorbilder gefunden habe, gab es eine Zeit, in welcher ich aktiv nach meinem Frausein gesucht habe. Hier sind einige Auszüge aus meiner Entdeckungsreise zum vertieften Frausein. Ich erlebe mein persönliches Frausein; dies genährt und gereift durch all diese prägenden Erfahrungen, weit weg vom "Mainstream-Bild", des typisch stereotypen Frauseins. Das typische "Mainstream-Bild", dass uns der Markt verkaufen will, läuft nach meinen Erkenntnissen, dem natürlich weiblichen Wesen stark entgegen; so stark, dass es in gewissen Bereichen die Gesundheit der Frau gefährdet. In meiner Arbeit setze ich mich für ein natürliches, zyklisches, ermächtigtes und gesundes Frausein ein.
Meine persönliche Reise:
Pubertät: Suche nach Vorbildern
In der Pubertät begann ich, nach weiblichen Vorbildern Ausschau zu halten. Die gängigen Frauenzeitschriften und Frauenbilder kamen jedoch nicht an das heran, was meine weibliche Seele als würdig empfand.
Studium weiblicher Literatur
So begann ich mit einer intensiven Phase des Selbststudiums weiblicher Literatur. Weibliche Klassiker, wie die Wolfsfrau (die Kraft der weiblichen Urinstinkte von Clarissa Pinkola Estés), das Schwarzmondtabu von Jutta Voss, die Bücher von Luisa Francia, Barbara G. Walker oder Miranda Grey und vielen weiteren Frauen schenkten mir erste Verbindungen mit dem Potential einer befreiten, naturverbundenen Weiblichkeit.
Ausdrucksmalen
Parallel dazu begann ich im Ausdrucksmalen nach Arno Stern grossformatige Göttinnen zu malen. Auch diese Phase dauerte einige Jahre.
Freier Tanz
Das Malen der Göttinnen wurde ab dem 20. Lebensjahr vom freien Tanz begleitet.
Im freien Tanz folgte ich meinen Körperimpulsen. Sie führten mich tief zu mir selbst und meinem Empfinden von Weiblichkeit. Tanz für Tanz erblühte meine Weiblichkeit immer mehr. Das innere Bild, von immer neuen Blütenknospen, die sich öffnen, beschreibt symbolisch sehr gut, was ich Tanz für Tanz erleben durfte und weiterhin darf. Ein wahres Geschenk.
Das weibliche Bewusstseinsfeld
Tanzend durfte ich in Bewusstseinsebenen eingeführt werden, die nicht mit dem Verstand erfassbar sind. Es ist ein Wissen, um das Urweibliche, das in Herz und Schoss zu Hause ist. Besonders einfach zugänglich ist dieses Feld in Frauengruppen; es ist eine Art weibliches Mysterienwissen. Um doch konkret ein Beispiel zu geben, nenne ich das Bild der weiblichen Schossschale als Urimagination der heiligen Weiblichkeit. Den Ansatz der Arbeit mit der Schossschale durfte ich unter anderem aus mir heraus entwickeln, diese Kraftbilder wurden mir im Tanz "geschenkt". Forschen wir in den Geschichtsbüchern nach, finden wir eben diese Bilder des Urweiblichen beispielsweise in neolithischen Gefässen. Wir Frauen können uns durch unser vertieftes Körperbewusstsein an die "heilige Weiblichkeit" erinnern und diese mit den Urimaginationen, den Urbildern heilen.
Die Öffnung in jeder Frau
Dieses Wissen steht allen Frauen offen, die einen inneren Weg der Transformation gehen. Es bedarf der Bereitschaft sich selbst in seinen Licht- und Schattenseiten zu sehen. In dieser Intimität mit sich selbst, ist frau verbunden mit dem urweiblichen Bewusstseinsfeld. Somit sehe ich mich nicht ausschliesslich als liebevolle Lehrerin, sondern viel mehr im Sinne einer weisen und erfahrenen Begleiterin, wie eine Hebamme für Frauen, die ihr tieferes weibliches Sein entwickeln möchten.
Wir sind einander Spiegel - Weiblichkeit und Resonanzen
Oft hatte ich das Glück, mein im Tanz erworbenes Wissen in einem Buch oder im Austausch mit anderen Frauen bestätigt zu finden. An dieser Stelle möchte ich Heide Marie Heimhard erwähnen. Ich fühle eine grosse Resonanz mit ihrer Auffassung des Frauseins. Wir arbeiten hier mit ihren Büchern und ich verkaufe ihre Bücher hier.
Künstlerische Projekte
Es folgten mehrere künstlerische Projekte. Eines zum Thema „Die Suche nach der Urfrau“.
Im Rahmen von Projekt Arbeiten genoss ich das künstlerische Arbeiten mit Ton und durfte wunderbare Skulpturen herstellen.
Ein reich gefülltes Gefäss; gefüllt aus der zyklischen Natur des Frauseins
Vor ein paar Jahren haben sich meine Wander- und Forschungsjahre abgerundet. Tiefe Erdung und weit warme Liebeskraft lächelt in mir. Das Pure, das Ursprüngliche, wie eine alte leuchtende Schrift, hatte mich auf meinem Weg immer getragen. Diese Frequenz ist viel kraftvoller, als alle unsere Computerprogramme oder die künstliche Intelligenz. Ja, wir Frauen dürfen uns getrauen, in unserer technisierten Welt, die Weisheit des Körpers, des Zyklischen, des naturverbundenen Frauseins wieder in uns und der Welt zu ehren. Dies ist der Schlüssel für weibliche Gesundheit und weibliche Kraft!
Frausein aus Liebe zur Erde
Dieses reich gefüllte Gefäss hat mich vor ein paar Jahren meine zweite Website „Frausein aus Liebe zur Erde!“ initiieren lassen. In diesen Jahren konnte ich mit den Frauen weiter wertvolle Erkenntnisse vertiefen. Es ist und war eine goldene Zeit.
Jedoch durfte ich dabei einsehen, dass die grosse Masse, noch nicht ganz reif für diese Liebeskraft ist. Somit pausiert "Frausein aus Liebe zur Erde" bis auf Weiteres.
Tanzen wie ich bin! im Frauenkreis
Ab 2026 finden alle meine Angebote wieder auf meiner "ursprünglichen Website", "Tanzen wie ich bin! Tanztherapie als kraftvolles Empowerment für Frauen" statt. Ja, wir dürfen einfache und zugängliche Brücken bauen, wo jede Frau "aufspringen" kann.
Gemeinsam für ein zyklisches Frausein
Somit freue ich mich, gemeinsam mit dir, ein zyklisches, naturverbundenes Frausein zu zelebrieren.


